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Bahnen im Siebengebirge

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Die Heisterbacher Talbahn

Zur Erschließung verschiedener Steinbrüche im Siebengebirge wurde 1891 eine schmalspurige Eisenbahn mit 750 mm Spurweite von Niederdollendorf am Rhein über Oberdollendorf und Heisterbacherrott bis nach Grengelsbitze gebaut. Am Staatsbahnhof Niederdollendorf bestand Anschluss an die rechte Rheinstrecke. Hier konnten Fahrgäste umsteigen und Steine umgeladen werden; größere Bedeutung hatte jedoch die Verladung in Rheinschiffe am "Rheinlager" in Niederdollendorf.


Heisterbacher Talbahn - B-Kuppler Nr. 2 "Marie" (Hagans 217/1889)

Da die Brölthaler Eisenbahn mit ihrem Anteilseigner "Basalt-AG" in Linz die Konkurrenz dieses Unternehmens - besonders nach einem eventuellen Ausbau - fürchtete, übernahm sie im Jahre 1903 die Heisterbacher Talbahn, die allerdings - obwohl planerische Überlegungen für einen Ausbau bis Oberpleis mit Abzweig vom Weilberg zur Löwenburg (Löwenburger Hof) angestellt wurden - nie mit dem übrigen Netz verbunden wurde. 


B- Kuppler Nr. 3 "Willy" (Hagans 243/1889) in Niederdollendorf

Obwohl der Güterverkehr die Haupteinnahmequelle war, wurde zeitweise auch öffentlicher Personenverkehr angeboten, 1930 jedoch eingestellt und  von Omnibussen übernommen. Die Linie bildet heute einen Teil des Königswinterer "Rundverkehrs", der die Berg-Ortsteile der Stadt mit dem Rhein verbindet.

Da die Bedeutung der Siebengebirgssteinbrüche sank, verlor die Heisterbacher Talbahn nach und nach ihre Kunden. Der Betrieb wurde 1942 (Stammstrecke) bis 1950 (Restbetrieb Römlinghoven) eingestellt.

Zur neuen HTB-Seite des Heimatmuseums "Brückenhof" Oberdollendorf

2006 erscheint ein Buch über die HTB und andere (Werks-) Bahnen im Siebengebirgsraum von Carsten Gussmann und Wolfgang Clössner. Näheres hier.

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